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Fahrraddemo am 20.3.21

Die Demo fand mit ung. 400 Teilnehmern in einer aufgeräumten und recht optimistischen Stimmung statt – schaun mer mal…

Hier jetzt nur die vor und nach Presseberichte – schöne Fotos und weitere Berichte gibt es auf unserer Facebook Seite: Click

Demo Bericht in der FR: Click

Pressetermin vor der Demo – FAZ: Click und FR: Click

Wie geht es weiter ? Es kommt jetzt auf die stärkste Fraktion an, die Grünen – ohne sie kann eigentlich keine Koalition gebildet werden. Am Montag dem 22.3 soll die 8 köpfige Verhandlungsdelegation durch das Votum der Kreisversammlung gewählt werden.

Den zukünftigen Koalitionären klarmachen: wir bleiben dran

Aufruf zur Demo am 20.3: Jetzt oder nie: Grüne Lunge bleibt!
14h Raddemo & 16:00 Kundgebung
Ort: Mainkai (Nordseite, Eiserner Steg)/Raddemo & nördl. Wiese Günthersburgpark/Kundgebung
Unterstützer: Ende Gelände Frankfurt, BI für den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark, Kampagne Grüne Lunge bleibt – Instone stoppen!, GemüseheldInnen, Fridays for future Frankfurt, Kampagne Stadt für Alle! Wem gehört die ABG?, BUND Frankfurt, People for future Frankfurt, Klimattac, Christians4Future Frankfurt, Gallus Solidarisch, Attac Frankfurt, Extinction Rebellion (XR) Frankfurt

Demo Aufruf: Click

Die FAZ sieht in den BI’s ein Kraftzentrum der Stadt

In der heutigen FAZ (Rhein Main Zeitung vom 8.3.2021) gibt es einen Leitartikel von Manfred Köhler zur Lage Frankfurts eine Woche vor der Wahl. Da heisst es unter anderem:
” Frankfurt vor der Kommunalwahl ist eine Stadt nach einer Vollbremsung und mit ungewisser Perspektive
….
Dass niemand im Römer einen Weg weiß, wie mit Bürgern umzugehen ist, denen es nicht mehr reicht, sich alle fünf Jahre in ein Wahllokal zu schleppen, sondern die ihre eigenen Interessen kampfeslustig und einfallsreich vertreten und zum Beispiel kurz davor stehen, im Verbund mit einer revoltierenden Grünen-Basis mit den Güntersburghöfen ein nach allen Regeln moderner Stadtplanung konzipiertes Quartier mit 1500 Wohnungen zu stoppen.

Man mag ihnen ein kleines bisschen boshaft vorwerfen, dass da saturierte Wohlstandsbürger einen Kampf um ihre Privilegien führen, aber: Sie kämpfen. Die verschiedenen Bürgerinitiativen haben sich zum dynamischsten Faktor in der Stadt entwickelt, und ihre engagierten Auftritte stehen in schroffem Gegensatz zur Unentschlossenheit und Zerstrittenheit im Römer und zum Desinteresse weiter Teile derer, die früher einmal den Ton angaben.

Wer heute nach einem Kraftzentrum der Stadt sucht, wird es nicht mehr im Römer finden, auch nicht in der zunehmend weniger gehörten Industrie- und Handelskammer, nicht im weitgehend sprachlosen Einzelhandelsverband, schon gar nicht in den zerrupften Banken, die mit sich selbst genug zu tun haben. Nein, er wird ins Nordend fahren müssen und die angrenzenden Viertel, wo man seine eigenen Vorstellungen davon hat, wie sich die Stadt entwickeln soll, vor allem aber weiß, wie sie sich durchsetzen lassen. “

Sehr geehrter Herr Köhler: Ganz so einflußreich sehen wir uns nun nicht.

Presseerklärung der BI : Baumkartierung im Gebiet der geplanten Günthersburghöfe duch die BI

Sehr geehrte Damen und Herren,
…ein Baum ist ein Baum ist ein Baum…

Eine immer wieder vorgebrachte Behauptung des Planungsdezernenten Mike Josef und der Befürworter der Bebauung der Günthersburghöfe ist, dass es im Gebiet nur 38 erhaltenswerte Bäume gäbe, von denen nur 6 gefällt werden müssten (z.B. Journal Frankfurt 6.12.2019). So bewerben Instone und ABG als Bauherren in ihrem Flyer “Nordend für Alle” ihre geplanten Wohnungen damit, dass der alte Baumbestand zu über 80 % erhalten bleibt. Ob die 32 Bäume und der Rest der angedachten „Gartenwildnis“ die direkte Nachbarschaft einer jahrelangen Großbaustelle (Bau von 1500 Wohnungen und 2 Schulen) überleben würden, sei mal dahingestellt.

Was ist ein erhaltenswerter Baum? Die Baumschutzsatzung der Stadt Frankfurt definiert für Privatgärten erhaltenswerte Bäume nach ihrem Stammumfang: ab 60 cm für Laubbäume und ab 90 cm für Nadelbäume. Geschützt sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz unter bestimmten Bedingungen auch Streuobstbestände, alte Obstbäume, Totholz, Hecken undHabitatbäume.

Um den Wahrheitsgehalt der obigen Behauptungen zu überprüfen, hat die Bürgerinitiative für den Erhalt der Grünen Lunge (BIEGL) im Herbst letzten Jahres eine umfangreiche Baumkartierung in dem Gelände durchgeführt. Die BI hatte eine solche Kartierung seit Jahren vergeblich von der Stadt eingefordert.

Im Ergebnis haben wir fast 1000 Bäume in dem Gelände erfasst, die nach der Baumschutzsatzung in Privatgärten erhalten werden müssten, davon 300 große Bäume mit mehr als 100 cm Umfang. Zusätzlich gibt es über 200 der für Tiere und Insekten besonders wichtigen Totholz-, Höhlen- oder Habitatbäume. Eine ganze Reihe von Obstbäumen seltener alter Sorten bildet darüber hinaus ein weiteres ökologisches Plus des Baumbestandes.

Zusammenfassend gesagt, erweisen sich die eingangs zitierten Behauptungen von Planungsdezernat und den Bauherren als vollkommen haltlos. Sind sich die Planer dem ökologischen Teil ihrer Argumente so unsicher, dass sie glauben, augenfällige Tatsachen ignorieren zu müssen?

Das Ergebnis unser Kartierung in 4 Karten:

Click

Die Investoren geben Gas – was ist von den Argumenten zu halten ?

ABG und Instone nehmen noch mal richtig Geld in die Hand und haben zur Beeinflussung der Wahl eine aufwendige Marketingkampagne gestartet.
Man hat eine hochprofessionelle Webseite erstellt: Click und ungefähr 50.000 Frankfurter Bürger finden jetzt dieselbe Botschaft als gut gemachten Flyer in ihren Briefkästen : Click

Wie so oft beim Marketing kann die Qualität der Argumente leider in keinster Weise mit dem hochprofessionellen Vorgehen mithalten.

Mit den Argumenten der Investoren haben wir uns in unserem aktuellen Newsletter auseinandergesetzt: Click

Dass wir marketingtechnisch wahrscheinlich noch ganz andere Dinge zu erwarten haben, zeigt die Bewerbung des Instone (früher Formart) Projektes Therese in München: Click

Die BI bekommt den Frankfurter Umweltpreis für 2020

Die Carl & Irene Scherrer Stiftung verleiht den „Frankfurter Umweltpreis“ für das Jahr 2020 an die Bürgerinitiative für den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark e. V.

Dieser Preis bedeutet eine große Anerkennung unserer inzwischen langjährigen Arbeit und unserer Ziele. Insbesondere ist der Preis eine Anerkennung für das enorme, kontinuierliche Engagement der vielen aktiven Mitglieder, ohne die die Bürgerinitiative weder die Präsenz in der Kommune noch in den Medien, nicht die Vernetzung mit anderen Organisationen und erst recht nicht die sehr vielen Aktionen hätte leisten können. Der Preis wird seit 20 Jahren vergeben. Zu den Vorgängern unter den Preisträgern gehören namhafte, im Umweltschutz tätige Personen und Gruppen im Frankfurter Raum. Unser direkter Vorgänger ist die Deutsche Umwelthilfe e.V. Der Preis ist mit 2000 € dotiert.

Die virtuelle Preisverleihung findet am 19.2.2021 um 17.00 statt.
Der Laudator ist Thomas Schlimme.

Eingangsdaten:
Link: Click
Meeting ID: 929 3064 3717
Kenncode: 006706
Man wird aufgefordert die ZOOM Software zu installieren