Die Medien berichten über unsere Aktion bei der Begehung

ZDF Länderspiegel: immer größere Hitze in den Großstädten, die BI Grüne Lunge ist auch deswegen gegen weitere Zubetonierung.  ZDF vom 24.6.17 (bis 24.6.2018 online)

Neubaugebiete als Gesundheitsgefahr: FNP vom 24.6.17

FAZ vom 24.6 (nicht verlinkbar): “Im Fall des Innovationsquartiers gibt es die Bürgerinitiative „Grüne Lunge am Günthersburgpark“, die seit mehr als zwei Jahren im dichtbesiedelten Nordend gegen die Pläne der Stadt mobil macht und um den Erhalt von rund 100 Freizeitgärten auf dem 17 Hektar großen Gelände kämpft. “…”Trotz aller Zugeständnisse an die Bürger bleibt auch Planungsdezernent Mike Josef eindeutig in seinem Bekenntnis, das Areal bebauen zu wollen. Die Vorgabe an die Anfang Juni ausgewählten sechs Architektenbüros lautet, 1300 bis 1500 Wohnungen auf der Fläche anzuordnen, so könnte Wohnraum für 3000 bis 4000 Menschen entstehen.”…”Doch nicht alle, die das Vorhaben ablehnen und Planungsamtsleiter Hunscher am Mittag bei einer Begehung im Quartier noch lautstark protestierend begleitet hatten, waren gekommen. „Das ist alles eine Alibiveranstaltung“, riefen sie, andere hatten offenbar schon vorher gewusst, was sie vom Dialog halten. Auf ihren Transparenten stand: „Bürgerbeteiligung ist Bürger-Verarschung.“  ”

Wohnungsbau im Zeichen des Klimawandels: FR vom 24.6.17

Die Hessenschau hatte sich vorher mit einer Anfrage an uns gewandt, sich aber dann wohl entschlossen, nicht zu berichten.

Bürgerinformation zu Riederwaldtunnel mit Al Wazir, u.a. zu Verkehrs, Lärm und Lufthygiene Prognosen im Frankfurter Nordosten

Hessen Mobil und das hessische Verkehrsministerium führen Bürgerinformationsveranstaltungen zum Riederwaldtunnel durch am
Mittwoch, 07.06.2017 um 19 Uhr mit Herrn Al-Wazir
und am
Donnerstag 08.06.2017 um 19 Uhr
Beide im Pfarrsaal der Heilig Geist-Gemeinde, Riederwald
Schäfflestraße 19
60386 Frankfurt
Am 07.06.2017 werden u.a. die Inhalte der Planänderungsverfahren, die neue Verkehrsprognose 2030 und die darauf beruhenden Auswirkungsprognosen zum Lärm und zur Lufthygiene im Mittelpunkt stehen.
Der Fokus am 08.06.2017 liegt u.a. auf der Präsentation des Immissionsschutzkonzeptes für den Bau des Tunnels, den naturschutzfachlichen Maßnahmen sowie der Darstellung der geplanten Bautätigkeiten in 2017 /2018.
(übernommen von der BI Riederwald http://www.bi-riederwald.de/ )

Fledermaus Safari in der Grünen Lunge am 20.6

Achtung: in Peters Mail steht eine falsche Anmeldungsadresse – richtige ist die hier unten :
info@gruene-lunge-am-guenthersburgpark.de

mit einem Bat Detektor (Ultraschalldetektor SSF Bat 3) wollen wir auf Fledermaus Safari gehen. Damit die Gruppe nicht zu groß wird, bitten wir um verbindliche Anmeldung unter  info@gruene-lunge-am-guenterhersburgpark.de. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus, info über E-Mail.

Jeder Teilnehmer sollte eine Taschenlampe mitnehmen.
Treffpunkt 20.06. um 21.30h am Parkplatz des Abenteuerspielplatzes am Ende der Wetteraustraße.

Basispositionen der BI

Wir bewegen uns im politischen Spannungsfeld von Wohnungsbedarf, ökologisch/klimatischen Zielen, einem gesunden und sozialen (Zusammen-)leben und ökonomischen Interessen der Stadt. Zur Entscheidungsfindung in diesem Feld fordern wir klare Prioritäten, die im Folgenden aufgeführt werden.
Unsere Argumente im Überblick:
1. Die Stadt wächst, das sagen die aktuellen Zahlen und die städtischen Prognosen. Langfristig muss das gar nicht so bleiben. Stadtplanung unter „Prognosedruck“ ist nicht sinnvoll. Alle hochgerechneten Bedarfe kann die Stadt sowieso nicht befriedigen. Die Stadtplanung muss sich noch stärker in eine Gesamtplanung im Verbund mit dem Umland einpassen.
2. Mehr Wohnungen bedeuten nicht automatisch, dass die Mieten sinken. Die bisherige Wohnungsbauplanung richtet sich an Besserverdienende, erschwingliche Wohnungen fehlen. Wohnungsbau darf nicht profitgeleiteten Investoren überlassen werden.
3. Im Inneren ist die Stadt hoch verdichtet. Nordend-Ost und Bornheim sind die Stadtteile mit der höchsten Einwohnerdichte in Frankfurt. Noch mehr Verdichtung untergräbt die Lebensqualität der derzeit hier lebenden Menschen und der nachfolgenden Generationen in dieser Stadt.
4. Übergeordnetes städtisches Planungsprinzip muss eine integrierte ökologische Gesamtplanung sein. Die Stadt muss von ihren Grünflächen her entwickelt werden.
5. Stadtplanung muss deutlich stärker Klimaplanung sein: um die Gesundheit und das Leben der jetzigen und der zukünftigen Generationen zu schützen.
6. Die berechtigten Interessen für bezahlbare Wohnungen dürfen nicht gegen ökologisch-klimatische Grundlagen und gegen ein gesundes und soziales Zusammenleben ausgespielt werden. Die physische und psychische Gesundheit der Menschen muss bei allen Entscheidungen im Vordergrund stehen (Klima, Luft, Wasser, Grün, u.a).
7. Stadtentwicklung muss mit konkreter Planungsbeteiligung von Bürgerinitiativen geschehen, Ergebnisse müssen dann von der Bevölkerung abgestimmt werden.